L'Estate
The Summer Il Quattro Stagione Antonio Vivaldi The four Seasons
The Four Seasons (Italian: Le quattro stagioni) is a set of four violin concertos by Antonio Vivaldi. Composed in 1723, The Four Seasons is Vivaldi's best-known work, and is among the most popular pieces of Baroque music. The texture of each concerto is varied, each resembling its respective season. For example, "Winter" is peppered with silvery staccato notes from the high strings, calling to mind icy rain, whereas "Summer" evokes a thunderstorm in its final movement, which is why the movement is often dubbed "Storm."
The concertos were first published in 1725 as part of a set of twelve concerti, Vivaldi's Op. 8, entitled Il cimento dell'armonia e dell'inventione (The Contest between Harmony and Invention). The first four concertos were designated Le quattro stagioni, each being named after a season. Each one is in three movements, with a slow movement between two faster ones. At the time of writing The Four Seasons, the modern solo form of the concerto had not yet been defined (typically a solo instrument and accompanying orchestra). Vivaldi's original arrangement for solo violin with string quartet and basso continuo helped to define the form.
Die vier Jahreszeiten (italienisch: Le quattro stagioni) heißt das vielleicht bekannteste Werk Antonio Vivaldis. Es handelt sich um vier Violinkonzerte mit außermusikalischen Programmen; jedes Konzert portraitiert eine Jahreszeit. Dazu ist den einzelnen Konzerten jeweils ein – vermutlich von Vivaldi selbst geschriebenes – Sonett vorangestellt; fortlaufende Buchstaben vor den einzelnen Zeilen und an den entsprechenden Stellen in der Partitur ordnen die verbale Beschreibung der Musik zu.
Vivaldi hatte bereits zuvor immer wieder mit außermusikalischen Programmen experimentiert, die sich häufig in seinen Titeln niederschlagen; die genaue Ausdeutung von Einzelstellen der Partitur ist aber für ihn ungewöhnlich. Seine Erfahrung als virtuoser Geiger erlaubte ihm den Zugriff auf besonders wirkungsvolle Spieltechniken; als Opernkomponist hatte er einen starken Sinn für Effekte entwickelt; beides kam ihm hier zugute.
Wie der Titel bereits nahelegt, werden vor allem Naturerscheinungen imitiert – sanfte Winde, heftige Stürme und Gewitter sind Elemente, die in allen vier Konzerten auftreten. Hinzu kommen verschiedene Vogelstimmen und sogar ein Hund, weiter menschliche Betätigungen wie etwa die Jagd, ein Bauerntanz, das Schlittschuhlaufen einschließlich Stolpern und Hinfallen bis hin zum schweren Schlaf eines Betrunkenen.
Entstehung und musikalische Form [Bearbeiten]
Vivaldi veröffentlichte diese vier Konzerte 1725 als Teil seiner Sammlung Opus 8 unter dem Titel „Il cimento dell'armonia e dell'inventione“ („Das Wagnis von Harmonie und Erfindung“). Auch andere Konzerte dieser Sammlung enthalten poetische Programme, darunter Konzert Nr. 5 („La tempesta di mare“, der Seesturm), Nr. 6 („Il piacere“, das Vergnügen) und Nr. 10 („La caccia“, die Jagd).
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich seine Konzertform bereits zur Dreisätzigkeit standardisiert. Der Reiz der Vier Jahreszeiten liegt auch in dem Widerspruch eines dramatischen, außermusikalischen Programms einerseits und den rein musikalischen Anforderungen nach Proportion und Balance andererseits; Vivaldi kommt in den zwölf Einzelsätzen zu sehr unterschiedlichen Lösungen.
So sind die ersten Sätze jeweils auf einem – auf verschiedenen Stufen wiederkehrenden und dann oft stark gekürzten – Ritornell aufgebaut, mit dazwischen angeordneten modulierenden Solo-, aber auch ausgedehnteren Tuttipassagen. Durch das poetische Programm bedingt, haben nicht nur die Soloabschnitte einen sehr unterschiedlichen Charakter, Vivaldi sah sich in einigen Konzerten auch gezwungen, das Ritornell nicht nur stark zu variieren, sondern manchmal auch im Laufe eines Satzes durch ganz anderes Material zu ersetzen (Der Sommer) oder es auch erst allmählich entstehen zu lassen (Der Winter).
Den zweiten Satz bildet normalerweise eine Arie, bei Vivaldi meist zweiteilig. Der erste Teil moduliert in die Dominante oder die parallele Durtonart, der etwa gleich lange zweite Teil stellt eine variierte Wiederholung dar und moduliert zurück. Begleitet wird die Solomelodie durch ein durchgehendes Motiv im Orchester, das ebenfalls durch das Sonett inspiriert ist.
Der Schlusssatz trägt meist stilisierte tänzerische Züge, unterscheidet sich vom ersten immer in der Taktart (typischerweise Dreier- statt Vierertakt) und bringt tendenziell das Ritornell auf weniger Stufen, beispielsweise rondoartig immer nur in der Tonika. Allgemein sind diese Sätze weniger aufwändig gehalten; dieser Tendenz folgend, malen sie in den Vier Jahreszeiten das Programm auch weniger detailliert aus und stellen es eher in ihrer Gesamtheit eine allgemeine Situation dar (wie etwa „Tanz“ oder „Gewitter“).
Ein typisches dramaturgisches Merkmal von Vivaldis Musik sind die langen Orgelpunkte, auf denen die Harmonie geradezu eingefroren wirkt, bevor sie sich plötzlich in Bewegung setzt; derartige Effekte sind in allen Konzerten immer wieder besonders in den Solopassagen zu beobachten
Compliments:
Birgit Mende:
sehr schöne Arbeit
Posted Jul 14, 2010 3:14pmSibel S.:
superb !
Posted Jul 26, 2011 1:17amWant to leave a compliment?
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